BARNI

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In einem somalischen Dorf endet die Freude einer Hochzeit abrupt mit dem Verschwinden der neunjährigen Saharla. Während die Suche im Dorf erfolglos bleibt, führt ihre Schwester Amina ihre Freunde Hirsi und Geedi dazu, der einzigen Spur zu folgen, die sie haben – in Richtung der nahegelegenen Stadt, um sie zu finden. BARNI begleitet diese Protagonist*innen, die plötzlich in eine urbane Umgebung geraten, die zugleich faszinierend und feindlich ist. In seinem ersten Spielfilm erzählt Mohammed Sheikh eine Geschichte von Beharrlichkeit und Selbstfindung angesichts von Widrigkeiten.

BARNI Regie: Mohammed Sheikh, DCP, OmeU, 90 min

Gast

Mohammed Sheikh

Mohammed Sheikh ist ein autodidaktischer somalischer Filmemacher, dessen Arbeit in der mündlichen Erzähltradition, dem Gewohnheitsrecht und den gelebten Erfahrungen somalischer Gemeinschaften verwurzelt ist. Er widmet sich intimen, charaktergetriebenen Geschichten, die gesellschaftliche Strukturen, moralische Spannungen und die unausgesprochenen Regeln des Alltags sichtbar machen. Sein Langfilmdebüt BARNI (2025) feierte seine Premiere beim Red Sea International Film Festival. Mohammed Sheikh griff zur Kamera, um Trost zu finden. Seine Filme erzählen von Menschen auf der Suche nach Zugehörigkeit und Identität und spiegeln dabei auch seine eigene Lebensreise wider.