LA KORA DE MON PÈRE (MY FATHER’S KORA)
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Souleymane, ein afrodeutscher Transmann, reist von Berlin zum ersten Mal nach Dakar, um die Kora seines Vaters reparieren zu lassen. Die Reise wird zugleich zu einer Suche nach sich selbst. Zwischen Körper, Musik, Schneiderei, Meer, Glauben und familiärem Erbe versucht er, die Bruchstücke seiner Identität neu zusammenzufügen. Dabei nähert er sich auch seiner senegalesischen Familie an, insbesondere seinem Bruder Mansour, mit dem ihn die gemeinsame Leidenschaft für das Nähen verbindet. Mit großer Sensibilität verbindet der Film poetische Bilder mit dokumentarischer Nähe und eröffnet eine intime Perspektive auf queeres Leben, Zugehörigkeit und Heilung. Der Film feierte beim Locarno Film Festival 2026 seine Weltpremiere.
Präsentiert von: Black & Queer NRW
Kooperation: Queer Amnesty Köln; Ballroom NRW
LA KORA DE MON PÈRE (MY FATHER’S KORA) Regie: Ayeman Aymar Esse, DCP, OmeU, 87 min
Gast
Ayeman Aymar Esse ist ein vielfach ausgezeichneter beninischer Regisseur, der in Berlin lebt. Sein Langfilmdebüt LA KORA DE MON PÈRE feierte 2026 beim Locarno Film Festival Premiere. In seinen poetischen und metaphorischen Dokumentarfilmen setzt er sich mit Fragen von Identität, Erinnerung und kultureller Weitergabe auseinander und entwickelt dabei eine unverwechselbare visuelle und klangliche Bildsprache. Darüber hinaus arbeitet Esse an vielfältigen künstlerischen Projekten in Afrika und Europa und realisiert kreative Filme sowie hybride audiovisuelle Arbeiten. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Dekolonisierung von Kinoräumen und der Förderung junger Filmschaffender.