CATCHER (WRESTLER)

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Der Film erzählt die Geschichte der gefallenen Wrestling-Berühmtheit Nyawunyawu aus der Stadt Kisangani in der Demokratischen Republik Kongo. Er kämpft darum, ein Wrestlingturnier zum postmortalen Jubiläum eines ehemaligen Weltmeisters im Halbschwergewicht 1974 in Deutschland zu organisieren: Kelekele Lituka, genannt „Gottvater“, der Jahre vor seinem Tod gelähmt und sehbehindert war und den er liebevoll „Lourd“ nennt. CATCHER feierte beim Fespaco 2025 seine Weltpremiere, wo er den Samba Felix Ndiaye Preis für den besten Debüt-Dokumentarfilm gewann. Beim Afrika Film Festival Köln feiert der Film seine Deutschlandpremiere.

 

Kooperation: Free Kongo Kollektiv, Deutsch-Kongolisiche Jugendinstitut e. V.

Deutschlandpremiere

CATCHER (WRESTLER) Regie: Derhwa Kasunzu, DCP, OmeU, 61 min

Gast

Derhwa Kasunzu

Derhwa Kasunzu lebt in Kisangani in der DR Kongo, der Stadt, in der er aufgewachsen ist. Er erzählt Geschichten aus seiner Heimat, mit Worten und seit einigen Jahren auch mit Bildern. Da Vielseitigkeit in den prekären Verhältnissen der DR Kongo eine Notwendigkeit ist, absolvierte er in den Kabako Studios eine Ausbildung in dokumentarischem Schreiben, aber auch in Ton- und Bildfilmtechnik sowie in Postproduktion. Sein Weg ist geprägt von Begegnungen, mit Faustin Linyekula, künstlerischer Leiter der Studios Kabako, mit Gaël Teicher, Produzent und Drehbuchautor, dem Filmemacher Miguel Munha und den kongolesischen Filmemachern Franck Moka und Dieudo Hamadi. Im Jahr 2018 führte er bei seinem ersten Film INKERSON Regie. Sein erster Dokumentarfilm CATCHER (2024) gewann beim Fespaco 2025 den Samba Félix N'Diaye-Preis für das beste Erstlingswerk im Bereich Dokumentarfilm.